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Presseberichte - 2005
Geschrieben von: NGZ   
Mittwoch, den 05. Januar 2005 um 02:00 Uhr

Bei den Jungschützen
Fahnenschwenken ist wieder „in“

Seit November hat die Schützenjugend des Bezirks Nettesheim im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften einen neuen Vorstand. Beieiner Delegiertenversammlung im Pfarrheim der Nettesheimer Gemeinde St. Martinus war die Bestätigung des neuen Führungstrios reine Formsache.

Neuer Jungschützenmeister des Bezirks Nettesheim ist Bernard Hesch von der Gohrer St.Sebastianus-Bruderschaft. Zu seinem Stellvertreter wurde Frank Jansen von der St. Hubertus-Bruderschaft Hackenbroich-Hackhausen gewählt, während neuer Geschäftsführer Wolfram Knoben von den Straberger St. Hubertus-Schützen ist.

Der bisherige Vorstand um den langjährigen Jungschützenmeister Uli Baumer, seinen „Vize“ Karl-Hermann Köching und Geschäftsführer Guido Breuer hatte bereits 1999 angekündigt, nur noch für eine Wahlperiode antreten zu wollen. Als letzte Amtshandlung hat das bisherige Führungstrio eine Situationsanalyse für den Zeitraum 1990 bis 2004 vorgelegt, in der alle wichtige Ereignisse der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte gewürdigt werden.

So konnten die St. Sebastianus-Bruderschaften aus Frixheim und Hoeningen ihre Nachwuchsarbeit erfolgreich forcieren und mischen seit etlichen Jahren wieder mit eigenen Jugendabteilungen auf Bezirksebene mit. Anders sieht dies bei der traditionsreichen Rommerskirchener St. Sebastianus-Bruderschaft aus, die inzwischen nicht mehr über genügend junge Mitglieder verfügt, um sich an den Veranstaltungen der Schützenjugend im Bezirk Nettesheim zu beteiligen.

Besonders erfreulich aus der Sicht des aus dem Amt geschiedenen Vorstands: Die Beteiligung an den Wettbewerben, insbesondere bei den Edelknaben ist im Laufe der Jahre immer stärker geworden. Aus zeitlichen Gründen musste daher inzwischen die Anzahl der Schüsse reduziert werden.

Auch die Reihenfolge der Wettbewerbe wurde verändert: So treten mittlerweile zunächst die Mannschaften an, bis dann die Einzelschützen die Prinzen der verschiedenen Altersklassen ermitteln. Ungeachtet der veränderten Schusszahl sei indes „die Schießleistung gesunken“, wie der bisherige Vorstand feststellt. Die Gründe hierfür gelte es zu analysieren, wobei auch über Fehler in der Schießausbildung nachgedacht werden sollte.

Etabliert hat sich beim Schützen-Nachwuchs auch wieder das Fahnenschwenken. Alljährlicher Höhepunkt für die Schützenjugend ist der Bezirksjungschützentag, der sich seit Jahren kontinuierlich steigender Teilnehmerzahlen erfreut und dessen Finanzierung „auf soliden Füßen“ steht, wie es in dem Papier heißt.

Die erfolgreichste Nachwuchsarbeit der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte hat nach den Statistiken offensichtlich die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Nettesheim-Butzheim betrieben. So stellte diese zwischen 1990 und 2004 allein 14 Schülerprinzen und sieben Prinzen bei den Jungschützen.

Mit weitem Abstand landen die St.Hubertus-Schützen aus Straberg auf Rang zwei: ´Sie waren einmal bei den Schülern und drei Mal bei den Jugendlichen siegreich. In den Jahren 1993 und 1994 konnten die Schützen aus Nettesheim-Butzheim ebenso beide Prinzentitel erringen wie zwischen 1997 und 1999 sowie in den Jahren 2002 und 2003. S.M.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Januar 2009 um 12:13 Uhr
 
 

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